Bei der KI-Musikplattform Suno wurden laut Have I Been Pwned über 55 Millionen Konten offengelegt. Der Vorfall selbst fand im November 2025 statt, wurde aber erst im Juli 2026 öffentlich. Betroffen sind E-Mail-Adressen und Telefonnummern aus der Registrierung sowie zehntausende Stripe-Zahlungsdatensätze mit Namen, Anschrift, Kaufbeträgen und Teil-Kreditkartendaten (Kartentyp, Ablaufdatum, letzte vier Ziffern). Vollständige Kartennummern waren laut Suno nicht zugänglich. Wichtig: Suno hat sich nach eigener Einschätzung gegen eine individuelle Benachrichtigung der Nutzer entschieden — viele Betroffene wissen also nichts davon.
Nach einem Leck: der Teil, den die meisten überspringen
Eine geleakte E-Mail-Adresse und Telefonnummer bleiben nicht in einem einzigen Datensatz: Datenhändler kaufen Leak-Daten, führen sie mit öffentlichen Registern zusammen und verkaufen sie weiter. Deshalb kommen Spam-Anrufe und Phishing-SMS noch Monate später. Die Löschung beim betroffenen Unternehmen ist nur der erste Schritt — erst die Entfernung aus dem Händler-Netzwerk stoppt die Folgeschäden.