Am 27. Juli 2026 hat ein Anbieter in einem Cybercrime-Forum einen Datensatz mit angeblich 75 Millionen Revolut-Datensätzen zum Verkauf angeboten. Sicherheitsforscher von Cybernews haben Stichproben gesichtet, die Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Anschriften, Geräteinformationen sowie teilweise Kartendaten und gehashte Zugangsdaten enthalten. Bestätigt ist der Vorfall damit nicht — im Gegenteil.
Warum geleakte Daten immer wieder auftauchen
Eine geleakte E-Mail-Adresse und Telefonnummer bleiben nicht in einem einzigen Datensatz: Datenhändler kaufen Leak-Daten, führen sie mit öffentlichen Registern zusammen und verkaufen sie weiter. Deshalb kommen Spam-Anrufe und Phishing-SMS noch Monate später. Die Löschung beim betroffenen Unternehmen ist nur der erste Schritt — erst die Entfernung aus dem Händler-Netzwerk stoppt die Folgeschäden.
Stand: 28. Juli 2026. Wir aktualisieren diese Seite, sobald sich der Sachstand ändert.