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Unbestätigte Behauptung · 2026-07-27

Revolut: Ist die Behauptung über geleakte Daten echt?

Am 27. Juli 2026 hat ein Anbieter in einem Cybercrime-Forum einen Datensatz mit angeblich 75 Millionen Revolut-Datensätzen zum Verkauf angeboten. Sicherheitsforscher von Cybernews haben Stichproben gesichtet, die Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Anschriften, Geräteinformationen sowie teilweise Kartendaten und gehashte Zugangsdaten enthalten. Bestätigt ist der Vorfall damit nicht — im Gegenteil.

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Das ist eine Behauptung, kein bestätigtes Datenleck

Revolut erklärte gegenüber Cybernews, es gebe keinerlei Hinweise auf ein Datenleck in den eigenen Systemen. Die Forscher konnten die Zahl von 75 Millionen nicht verifizieren und halten es für möglich, dass die Daten aus mehreren älteren Quellen zusammengeführt wurden. Solange das nicht geklärt ist, behandeln wir das hier ausdrücklich als unbestätigte Behauptung und nicht als belegtes Datenleck.

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Behauptete Inhalte
E-Mail-AdresseNameTelefonnummerAnschriftKartendaten (teilweise)GeräteinformationenZugangsdaten (gehasht)

Vom Anbieter behauptet: 75.000.000 / 75,000,000

Quelle: Cybernews ↗

Was du in jedem Fall tun solltest

Unabhängig davon, ob sich die Behauptung bestätigt: Wenn deine Daten in einer solchen Sammlung auftauchen, stammen sie ohnehin meist aus mehreren früheren Lecks. Prüfe unten kostenlos, ob deine E-Mail-Adresse in bekannten Leaks steht — und aktiviere bei Revolut wie bei jedem Finanzkonto die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Rechne mit Phishing, das sich glaubwürdig auf dein Konto bezieht: Revolut fragt niemals per SMS oder Anruf nach PIN, Passwort oder Bestätigungscode.

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Was du jetzt verlangen kannst

1
Auskunft verlangen — Art. 15 DSGVO

Du kannst verlangen, dass das Unternehmen dir genau mitteilt, welche Daten es über dich hat — plus eine kostenlose Kopie. Frist: ein Monat.

2
Löschung fordern — Art. 17 DSGVO

Du kannst die Löschung deiner personenbezogenen Daten verlangen. Ebenfalls ein Monat, ebenfalls kostenlos.

3
Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde

Reagiert das Unternehmen nicht oder lehnt ohne triftigen Grund ab, kannst du kostenlos Beschwerde einlegen. Behörden können ermitteln und Bußgelder verhängen.

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Warum geleakte Daten immer wieder auftauchen

Eine geleakte E-Mail-Adresse und Telefonnummer bleiben nicht in einem einzigen Datensatz: Datenhändler kaufen Leak-Daten, führen sie mit öffentlichen Registern zusammen und verkaufen sie weiter. Deshalb kommen Spam-Anrufe und Phishing-SMS noch Monate später. Die Löschung beim betroffenen Unternehmen ist nur der erste Schritt — erst die Entfernung aus dem Händler-Netzwerk stoppt die Folgeschäden.

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Unabhängig davon, was aus dieser Behauptung wird: Du kannst sofort sehen, ob deine Daten in bekannten Lecks auftauchen — ohne Anmeldung, ohne Zahlung.

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Stand: 28. Juli 2026. Wir aktualisieren diese Seite, sobald sich der Sachstand ändert.