Von der Gig-Economy-Plattform Paidwork wurden laut Have I Been Pwned über 23 Millionen Konten offengelegt. Der Vorfall geht auf März 2026 zurück; ein rund 11 GB großer Datensatz wurde im Juli 2026 öffentlich verbreitet. Betroffen sind Nutzerprofile, Bankverbindungen und Auszahlungshistorien sowie Passwörter — letztere immerhin als bcrypt-Hashes, also nicht im Klartext. Wichtig: Paidwork hat den Vorfall bislang öffentlich nicht bestätigt. Wer dort ein Konto hatte, sollte das Passwort ändern und die Bankverbindung im Auge behalten.
Nach einem Leck: der Teil, den die meisten überspringen
Eine geleakte E-Mail-Adresse und Telefonnummer bleiben nicht in einem einzigen Datensatz: Datenhändler kaufen Leak-Daten, führen sie mit öffentlichen Registern zusammen und verkaufen sie weiter. Deshalb kommen Spam-Anrufe und Phishing-SMS noch Monate später. Die Löschung beim betroffenen Unternehmen ist nur der erste Schritt — erst die Entfernung aus dem Händler-Netzwerk stoppt die Folgeschäden.