Am Houston City College wurden laut Have I Been Pwned rund 832.000 Datensätze offengelegt. Im Juni 2026 gab es einen Erpressungsversuch der Gruppe ShinyHunters; die erbeuteten Daten wurden anschließend öffentlich veröffentlicht. Betroffen sind aktuelle Studierende und Alumni, mit Namen, Anschriften, Telefonnummern, Geburtsdaten, Studien- und Prüfungsdaten sowie Angaben zur Staatsangehörigkeit bzw. zum Aufenthaltsstatus. Weil die Daten nicht verkauft, sondern frei veröffentlicht wurden, sind sie für jeden zugänglich — und die Kombination aus Telefonnummer, Anschrift und echten Studiendaten macht Phishing- und Betrugsanrufe sehr glaubwürdig.
Nach einem Leck: der Teil, den die meisten überspringen
Eine geleakte E-Mail-Adresse und Telefonnummer bleiben nicht in einem einzigen Datensatz: Datenhändler kaufen Leak-Daten, führen sie mit öffentlichen Registern zusammen und verkaufen sie weiter. Deshalb kommen Spam-Anrufe und Phishing-SMS noch Monate später. Die Löschung beim betroffenen Unternehmen ist nur der erste Schritt — erst die Entfernung aus dem Händler-Netzwerk stoppt die Folgeschäden.